Vortrag 17.5.2018, 18 Uhr, Christina Leypold (Zürich), Das ‚zweite Volk‘ im Heiligtum. Zur Entwicklung der Statuenaufstellung in Olympia

Donnerstag  17. Mai 2018, 18 Uhr

Dr. Christina Leypold (Zürich)
Das ‚zweite Volk‘ im Heiligtum. Zur Entwicklung der Statuenaufstellung in Olympia
Hörsaal des Akademischen Kunstmuseums Bonn, Am Hofgarten 21

Im Zeusheiligtum von Olympia wurden zwischen dem späten 6. Jh. v. Chr. und dem späten 3. Jh. n. Chr. zahllose Bildnisse von Göttern, Heroen und Ehrenmännern als Weihgeschenke in den Vorhallen der Tempel und unter freiem Himmel aufgestellt. Von den zumeist bronzenen Statuen zeugen heute noch ihre steinernen Sockel und deren Fundamente. Das Projekt, welches in dem Vortrag vorgestellt wird, untersucht ausgehend von der detaillierten Analyse der in situ liegenden Befunde die topographische Entwicklung der Statuenaufstellung über die Jahrhunderte. Ausgewählte Heiligtumsbereiche werden in ihrer Bedeutung als Aufstellungskontext der Weihestatuen näher betrachtet und der Umgang mit den Denkmälern während dieses langen Zeitraums aufgezeigt.

Zur Entwicklung der Statuenaufstellung in Olympia. Foto: Christina Leypold, Zürich.
Zur Entwicklung der Statuenaufstellung in Olympia. Foto: Christina Leypold, Zürich.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.