Vortrag 25.09.2025, 18:15 Uhr, Helena Huber M.A. – Mark Aurel Kaiser, Feldherr und Philosoph im Blick der Trierer Landesausstellung 2025

Donnerstag, den 25. September 2025, 18:15 Uhr

Vortragssaal im LVR-Landesmuseum Bonn, Colmantstraße 14-16

Helena Huber M.A. (Rheinisches Landesmuseum Trier)

Mark Aurel

Kaiser, Feldherr und Philosoph im Blick der Trierer Landesausstellung 2025

Vom 15. Juni bis zum 23. November 2025 findet die rheinland-pfälzische Landesausstellung „Marc Aurel“ in Trier statt. In zwei Ausstellungsteilen widmen sich das Rheinische Landesmuseum und das Stadtmuseum Simeonstift Trier dem Leben, der Zeit und der Philosophie des römischen Kaisers, sowie der Frage „Was ist gute Herrschaft?“. Der Vortrag konzentriert sich auf Konzept und Umsetzung des Ausstellungsteils „Kaiser, Feldherr, Philosoph“ im Rheinischen Landesmuseum Trier. Wie lassen sich Leben und Epoche Marc Aurels in einer Ausstellung behandeln? Welche herausragenden Exponate und vielseitigen Gestaltungselemente kommen dabei zum Einsatz?

Plakat zur Landesausstellung „Marc Aurel“ 2025 in Trier
Bildrechte: Polyform und Studio Edgar Kandratian sowie Rheinisches Landesmuseum Trier

ENTFÄLLT – Vortrag 10.07.2025, 18:15 Uhr, Dr. Viktoria Räuchle – Chain My Heart! Der gefesselte Eros in der griechisch-römischen Bilderwelt und Literatur

Der Vortrag muss leider wegen Krankheit ausfallen.

Donnerstag, den 10. Juli 2025, 18:15 Uhr

Hörsaal der Klassischen Archäologie, AVZ III, Römerstraße 164, Bonn

Dr. Viktoria Räuchle, Universität München

Chain My Heart!

Der gefesselte Eros in der griechisch-römischen Bilderwelt und Literatur

Das Motiv des gefesselten und damit für das Quälen der unglücklich Verliebten bestraften Liebesgottes kennt die hellenistische und kaiserzeitliche Bilderwelt und Literatur in verschiedensten Gattungen und Zusammenhängen. In dieser Figur verdichten sich Bedeutungen auf unterschiedlichen Ebenen zu einem Panoptikum des Begehrens, das sich aus universalen Aspekten affektiver Erfahrung speist und dabei zugleich in hohem Maße von kulturspezifischen Liebeskonzepten sowie literarischen und visuellen Traditionen geprägt ist. Dieses Motiv bietet Möglichkeiten einer Erörterung über das Wesen der Liebe zwischen göttlicher Macht und Affekt, über die Fesseln der Leidenschaften und die Ketten der Vernunft, über universale und zeitgebundene Aspekte des Begehrens und über die Verstrickungen konkreter und metaphorischer Bedeutungen in der antiken Bildsprache.

Der gefesselte Eros. Marmorstatue. Hannover, Sammlung Wallmoden
Mit Genehmigung S.k.H. des Prinzen von Hannover, Herzogs zu Braunschweig und Lüneburg. Photo Stephan Eckardt, Göttingen

Vortrag 26.06.2025, 18:15 Uhr, Professor Dr. Leif Scheuermann – Antikes Transportwesen simulieren?

Donnerstag, den 26. Juni 2025, 18:15 Uhr

Hörsaal der Klassischen Archäologie, AVZ III, Römerstraße 164, Bonn

Professor Dr. Leif Scheuermann, Universität Trier

Antikes Transportwesen simulieren?

Einblicke in das strada-Projekt

Simulationen werden heute in den Naturwissenschaften als Standardmethode eingesetzt. In den Altertumswissenschaften gibt es erst einzelne Ansätze zur Nutzung historischer Simulationen. So ist es das Ziel des STRADA-Projektes an der Universität Trier, die Ankunftswahrscheinlichkeit von Transporten zwischen Aquileja und dem Donaulimes zu berechnen.

Verschiedene Methoden, wie Rekonstruktionen und Fernerkundung dienen der Simulation des römischen Transportwesens im Alpenraum. (Bildrecht beim Vortragenden)