{"id":667,"date":"2021-07-15T14:44:50","date_gmt":"2021-07-15T14:44:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.av-rheinland.de\/?page_id=667"},"modified":"2022-11-03T14:22:58","modified_gmt":"2022-11-03T14:22:58","slug":"vortraege-2022","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.av-rheinland.de\/index.php\/archiv\/vortraege-2022\/","title":{"rendered":"Vortr\u00e4ge 2022"},"content":{"rendered":"<h1>Vorschau<\/h1>\n<p><strong><em>Donnerstag, 13. Januar 2022, 18:15 Uhr<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong><em> Dr. Mischa Meier (Universit\u00e4t T\u00fcbingen)<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Anschrift: R\u00f6merstra\u00dfe 164, AVZ III, 53117 Bonn, Beginn 18.15 Uhr<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Der Untergang des R\u00f6mischen Reiches<\/strong><\/p>\n<p>Warum der Osten \u00fcberlebt hat<\/p>\n<p>Warum erlebte das Ostr\u00f6mische oder Byzantinische Reich im siebten und achten Jahrhundert nicht ein \u00e4hnliches Schicksal wie das Westr\u00f6mische Reich im f\u00fcnften, obgleich es mit \u00e4hnlichen Bedrohungen und strukturellen Problemen konfrontiert wurde? In Auseinandersetzung mit den Argumenten, die der Byzantinist John Haldon vor einigen Jahren vorgebracht hat, wird gezeigt, dass sich im Osten schon im f\u00fcnften und sechsten Jahrhundert \u00a0ein neues Verst\u00e4ndnis von R\u00f6misch-Sein, das hei\u00dft eine neue Identit\u00e4t entwickelt hat. Sie war in der Lage, die ostr\u00f6mische Bev\u00f6lkerung auch in schwersten Krisenzeiten loyal an der Seite der Kaiser zu halten, und trug damit erheblich dazu bei, dass sich die Lage im achten Jahrhundert allm\u00e4hlich wieder stabilisieren konnte.<\/p>\n<p>Der Vortrag findet im Rahmen der Ausstellung &#8222;Germanen. Eine arch\u00e4ologische Bestandsaufnahme&#8220; im LVR-LandesMuseum Bonn statt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Donnerstag 10. Februar 2022, 18:15 Uhr<\/strong><\/p>\n<p><strong><em>Prof. Dr. Gunnar Seelentag (Universit\u00e4t Hannover)<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Anschrift: R\u00f6merstra\u00dfe 164, AVZ III, 53117 Bonn<\/p>\n<h1><strong>Feindschaft \u2013 Opposition \u2013 Konkurrenz?<br \/>\n<\/strong>Ein neues Konzept des Verh\u00e4ltnisses von Senatoren und Monarchen im fr\u00fchen Prinzipat<\/h1>\n<p>Anders als die Dauer des r\u00f6mischen Prinzipats es vermuten l\u00e4sst, war die Stellung der einzelnen Kaiser eher prek\u00e4r als stabil, und die moderne Forschung zur r\u00f6mischen Kaiserzeit hat das Verh\u00e4ltnis zwischen Senatoren und Prinzeps h\u00e4ufig als \u201aFeindschaft\u2018 beschrieben oder vertritt das Konzept einer ,senatorischen Opposition\u2018. Der Vortrag betrachtet dieses Verh\u00e4ltnis differenzierter und analysiert es als eine Form der \u201aKonkurrenz\u2018.\u00a0 F\u00fcr die Akzeptanz des r\u00f6mischen Kaiser war es eine zentrale Facette der Herrschaftsdarstellung, ,civilis\u2018 zu sein: ein Senator, ein Freund, ein lediglich Erster unter Gleichen. Die Konflikte zwischen Senatoren und Monarchen resultieren also nicht aus der \u00dcbermacht des Prinzeps und der Ohnmacht der Senatoren. Um als \u201agut\u2018 akzeptiert zu werden, hatte sich der Prinzeps demonstrativ im senatorischen Referenzrahmen zu bewegen. Dies bot Senatoren die M\u00f6glichkeit, sich mit ihm zu vergleichen, ihn einzuholen und auf zahlreichen Feldern \u201aherauszufordern\u2018.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Donnerstag 10. M\u00e4rz 2022, 18:15 Uhr<\/strong><\/p>\n<p><em><strong>Dr. Erich Cla\u00dfen (Leiter des LVR-Amtes f\u00fcr Bodendenkmalpflege im Rheinland)<\/strong><\/em><\/p>\n<p>LVR-Landesmuseum, Colmantstra\u00dfe 14\u201316, 53115 Bonn. Derzeit gilt dort die 2G-plus-Regel. Eintritt f\u00fcr AV-Mitglieder frei.<\/p>\n<h1><strong>Der Weg zum UNESCO-Welterbe Niedergermanischer Limes.<\/strong><\/h1>\n<p><strong>Verfahren, Forschung, Vermittlung<\/strong><\/p>\n<p>Der Niedergermanische Limes war eine der wichtigsten Grenzen des R\u00f6mischen Reiches; das Rheinland f\u00fcr die Kaiser und ihre Legionen, ja f\u00fcr das ganze Imperium Romanum, von zentraler und \u00fcberlebenswichtiger Bedeutung. Bedeutende St\u00e4dte und vielf\u00e4ltige Kulturlandschaften sind daraus entstanden und sie pr\u00e4gen unsere Tradition am Rhein noch heute. Herausragende arch\u00e4ologische Denkm\u00e4ler zeugen davon und sind gerne und viel besuchte Orte. 2021 wurde auch der Niedergermanische Limes als UNESCO-Welterbe eingetragen, nachdem bereits die antiken Nachbargrenzen in Gro\u00dfbritannien (Hadrian\u2018s Wall, 1986; Antonine Wall, 2008) und der Obergermanisch-R\u00e4tische Limes zwischen Rheinbrohl und Eining an der Donau (2005) Welterbe-Status erlangt haben. Die Mehrheit der St\u00e4tten am Niedergermanischen Limes sind bereits seit einigen Jahrzehnten eingetragene Bodendenkm\u00e4ler. Spektakul\u00e4re Entdeckungen haben diesen Schatz durch gezielte Forschungen in den letzten Jahren aber noch einmal erweitert. Hier\u00fcber und \u00fcber das Antragsverfahren bei der UNESCO berichtet der f\u00fcr die fachliche Umsetzung in Nordrhein-Westfalen Verantwortliche.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Donnerstag 28. April 2022, 18:15 Uhr<\/strong><\/p>\n<p><em><strong>Prof. Dr. Patric-Alexander Kreuz (Christian-Albrechts-Universit\u00e4t zu Kiel)<\/strong><\/em><\/p>\n<p>H\u00f6rsaal des AVZ III, R\u00f6merstra\u00dfe 164, 53117 Bonn. Derzeit gilt dort die 2G-plus-Regel. Eintritt f\u00fcr AV-Mitglieder frei.<\/p>\n<h1><strong>Vielfalt im Verborgenen<\/strong><\/h1>\n<p><strong>Ann\u00e4herungen an r\u00f6mische Stadtbilder Norditaliens<\/strong><\/p>\n<p>Der Beginn r\u00f6mischer Herrschaft bedeutete f\u00fcr Norditalien eine Epoche intensiver Urbanisierung. Koloniegr\u00fcndungen, indigene Zentren und kleinere Siedlungen entwickelten sich in den Folgejahrhunderten dynamisch und sind aus zahlreichen, wenn auch nur ausschnitthaften Befunden vergleichsweise gut bekannt. Das Erscheinungsbild dieser St\u00e4dte wird dagegen bislang bei der arch\u00e4ologischen Bewertung wenig thematisiert. Einige der greifbaren Facetten dieser Kategorie r\u00f6mischer Urbanistik werden aufgezeigt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Donnerstag, 19<\/strong><strong style=\"font-size: 1rem;\">. Mai<\/strong><strong style=\"font-size: 1rem;\"> 2022, 18:00 Uhr (entfallen, wird im November nachgeholt)<\/strong><\/p>\n<p><em><strong>Prof. Dr. Thomas St\u00f6llner (Ruhr-Universit\u00e4t Bochum und Deutsches Bergbau-Museum Bochum)<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Anschrift: Klassische Arch\u00e4ologie und Akademisches Kunstmuseums, R\u00f6merstra\u00dfe 164, 53117 Bonn<\/p>\n<h1><strong>Tod im Salz<\/strong><\/h1>\n<p><strong>Einblicke in eine antike Bergbaukatastrophe<\/strong><br \/>\n<strong>und in die Wirtschaftsgeschichte des antiken Persien<\/strong><\/p>\n<p>Im Winter 1993 wurden einzigartige Salzmumienfunde am Salzberg Douzlakh bei Chehrabad in der Provinz Zanjan (Nordiran) geborgen. Neue Funde 2004 und 2005 sowie interdisziplin\u00e4re und internationale Forschungen und montanarch\u00e4ologische Ausgrabungen beleuchten das dortige Salzbergwerk in der Zeit der persischen Gro\u00dfk\u00f6nige. Die Siedlungs- und Landschaftsgeschichte der Region und deren Beziehung zum Bergwerk zeigt das Funktionieren der Grube und ihre Versorgung, die Gewinnung von Arbeitskr\u00e4ften, teilweise aus weit entfernten Gegenden, und die wirtschaftliche Bedeutung der Anlage. Im Mittelpunkt der \u00dcberlegungen stehen mehrere arch\u00e4ologisch \u00fcberlieferte Grubenungl\u00fccke um 400 v.\u00a0Chr. Am Deutschen Bergbau-Museum Bochum wurde im April 2021 hierzu die Sonderausstellung \u201eDeath at Salt\u201c er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Donnerstag, den 23. Juni 2022, 18:00 Uhr<\/strong><\/p>\n<p>Klassische Arch\u00e4ologie und Akademisches Kunstmuseum, R\u00f6merstra\u00dfe 164, 53117 Bonn<\/p>\n<p><strong><em>Dr. Anne Kleineberg (Universit\u00e4t zu K\u00f6ln, Klassische Arch\u00e4ologie)<\/em><\/strong><\/p>\n<h1><strong>Kaiserliche Bildnisb\u00fcsten r\u00f6mischer Zeit<\/strong><\/h1>\n<p><strong>Funktion &#8211; Kontext &#8211; medialer Charakter<\/strong><\/p>\n<p>Die plastischen Bildnisse des r\u00f6mischen Kaisers und der Angeh\u00f6rigen des Kaiserhauses waren omnipr\u00e4sent. Dabei ist die freistehende rundplastische Bildnisb\u00fcste in der r\u00f6mischen Kaiserzeit die zweith\u00e4ufigste Darstellungsform f\u00fcr Kaiser und deren Angeh\u00f6rige ebenso wie f\u00fcr r\u00f6mische B\u00fcrger. Erst die systematische Analyse typologisch-ikonographischer Aspekte und der Verwendungskontexte kann die Funktion und Bedeutung der freistehenden B\u00fcste als neben der Bildnisstatue wichtigster kaiserlicher Repr\u00e4sentationsform erschlie\u00dfen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_786\" aria-describedby=\"caption-attachment-786\" style=\"width: 230px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img data-attachment-id=\"786\" data-permalink=\"https:\/\/www.av-rheinland.de\/index.php\/2022\/05\/31\/vortrag-23-06-2022-1800-uhr-dr-anne-kleineberg-kaiserliche-bildnisbuesten-roemischer-zeit\/p1030380_color_abgedunkelter-hintergr\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/P1030380_color_abgedunkelter-Hintergr-scaled.jpg?fit=1962%2C2560&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1962,2560\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;3.6&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;DMC-G5&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1395745630&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;15&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;200&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.016666666666667&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"P1030380_color_abgedunkelter Hintergr\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;B\u00fcste des Caracalla. Foto: Anne Kleineberg&lt;\/p&gt;\n\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/P1030380_color_abgedunkelter-Hintergr-scaled.jpg?fit=230%2C300&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/P1030380_color_abgedunkelter-Hintergr-scaled.jpg?fit=525%2C685&amp;ssl=1\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-786\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/P1030380_color_abgedunkelter-Hintergr.jpg?resize=230%2C300\" alt=\"\" width=\"230\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/P1030380_color_abgedunkelter-Hintergr-scaled.jpg?resize=230%2C300&amp;ssl=1 230w, https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/P1030380_color_abgedunkelter-Hintergr-scaled.jpg?resize=785%2C1024&amp;ssl=1 785w, https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/P1030380_color_abgedunkelter-Hintergr-scaled.jpg?resize=768%2C1002&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/P1030380_color_abgedunkelter-Hintergr-scaled.jpg?resize=1177%2C1536&amp;ssl=1 1177w, https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/P1030380_color_abgedunkelter-Hintergr-scaled.jpg?resize=1570%2C2048&amp;ssl=1 1570w, https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/P1030380_color_abgedunkelter-Hintergr-scaled.jpg?w=1962&amp;ssl=1 1962w, https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/P1030380_color_abgedunkelter-Hintergr-scaled.jpg?w=1050 1050w\" sizes=\"(max-width: 230px) 100vw, 230px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-786\" class=\"wp-caption-text\">B\u00fcste des Caracalla. Foto: Anne Kleineberg<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Donnerstag, den 7. Juli 2022, 18:00 Uhr<\/strong><\/p>\n<p>Klassische Arch\u00e4ologie und Akademisches Kunstmuseum, R\u00f6merstra\u00dfe 164, 53117 Bonn<\/p>\n<p><strong><em>Dr. Silva Bruder (Trier, Rheinisches Landesmuseum)<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Zur Einrichtung der Ausstellung<\/p>\n<p><strong>Der Untergang des R\u00f6mischen Reiches<\/strong><\/p>\n<p>Die rheinland-pf\u00e4lzische Landesausstellung mit dem Titel \u201eDer Untergang des R\u00f6mischen Reiches\u201c er\u00f6ffnet am 25. Juni 2022 in drei Museen der Stadt Trier. Sie beleuchtet das Ende des R\u00f6mischen Reiches und sein Nachleben in allen Facetten. Der umfangreichste Ausstellungsteil im Rheinischen Landesmuseum Trier pr\u00e4sentiert zahlreiche Faktoren und Entwicklungen, die zum Zerfall des Imperiums beitrugen. Der Vortrag beleuchtet Aspekte der Organisation und der thematischen Schwerpunktsetzung dieses Ausstellungsteils und bietet einen ersten Blick auf die abwechslungsreiche Inszenierung sowie ausgew\u00e4hlte der \u00fcber vierhundert internationalen Exponate.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Donnerstag, 20. Oktober 2022, 18:00 Uhr<\/strong><\/p>\n<p>Klassische Arch\u00e4ologie und Akademisches Kunstmuseum, R\u00f6merstra\u00dfe 164, 53117 Bonn<\/p>\n<p><strong>Prof. J\u00fcrgen Richter (Universit\u00e4t K\u00f6ln)<\/strong><\/p>\n<h1><strong>Unser Weg nach Europa<\/strong><\/h1>\n<p>Warum unsere Vorfahren aus Afrika kamen<\/p>\n<p>Dass wir Menschen urspr\u00fcnglich aus Afrika kommen, ist nach \u00fcber zwanzig Jahren Forschung mehr und mehr zur wissenschaftlichen Tatsache geworden. Nat\u00fcrlich wollen wir nun auch wissen: auf welchen Wegen und unter welchen Umst\u00e4nden hatte sich der Moderne Mensch von Afrika nach Europa ausgebreitet? Zw\u00f6lf Jahre arch\u00e4ologische und geowissenschaftliche Forschungen der Universit\u00e4ten K\u00f6ln, Bonn und Aachen und von vielen anderen internationalen Teams haben viel Neues dazu ergeben \u2026<\/p>\n<p><img data-attachment-id=\"856\" data-permalink=\"https:\/\/www.av-rheinland.de\/index.php\/archiv\/vortraege-2022\/jordanien_uni-koeln\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Jordanien_Uni-Koeln.png?fit=934%2C1490&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"934,1490\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"Jordanien_Uni K\u00f6ln\" data-image-description=\"&lt;p&gt;Vor der dramatischen Felskulisse Jordaniens wirken die Zelte des Forschungscamps der arch\u00e4ologischen Equipe aus Amman und K\u00f6ln winzig klein.&lt;\/p&gt;\n\" data-image-caption=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Jordanien_Uni-Koeln.png?fit=188%2C300&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Jordanien_Uni-Koeln.png?fit=525%2C837&amp;ssl=1\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-856\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Jordanien_Uni-Koeln.png?resize=188%2C300\" alt=\"\" width=\"188\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Jordanien_Uni-Koeln.png?resize=188%2C300&amp;ssl=1 188w, https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Jordanien_Uni-Koeln.png?resize=642%2C1024&amp;ssl=1 642w, https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Jordanien_Uni-Koeln.png?resize=768%2C1225&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Jordanien_Uni-Koeln.png?w=934&amp;ssl=1 934w\" sizes=\"(max-width: 188px) 100vw, 188px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><br \/>\nVor der dramatischen Felskulisse Jordaniens wirken die Zelte des Forschungscamps der arch\u00e4ologischen Equipe aus Amman und K\u00f6ln winzig klein.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Donnerstag, 20. Oktober 2022, Im Anschluss an den Vortrag von Prof. Richter<\/strong><\/p>\n<h1><strong>Mitgliederversammlung<\/strong><\/h1>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Donnerstag, 10. November 2022, 18:00 Uhr<\/strong><\/p>\n<p>Klassische Arch\u00e4ologie und Akademisches Kunstmuseum, R\u00f6merstra\u00dfe 164, 53117 Bonn<\/p>\n<p><em><strong>Prof. Kre\u0161imir Matijevi\u0107 (Europa-Universit\u00e4t Flensburg)<\/strong><\/em><\/p>\n<h1><strong>Lateinische Inschriften in den germanischen Provinzen<\/strong><\/h1>\n<p><strong>Auswertung und Edition (CIL)<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Inschriften erweitern unsere Kenntnis \u00fcber die in den historischen Quellen thematisierte antike Ereignisgeschichte und geben zugleich Auskunft \u00fcber die in den literarischen Texten weniger h\u00e4ufig thematisierten Bereiche der r\u00f6mischen Lebenswelt. Theodor Mommsen (1817-1903) hat die systematische Sammlung aller lateinischer Inschriften im Corpus Inscriptionum Latinarum (CIL) initiiert. F\u00fcr die germanischen Provinzen ist nach gut 120 Jahren eine Neuauflage in Arbeit, an welcher der Vortragende beteiligt ist und \u00fcber die er berichten wird.<\/p>\n<figure id=\"attachment_892\" aria-describedby=\"caption-attachment-892\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img data-attachment-id=\"892\" data-permalink=\"https:\/\/www.av-rheinland.de\/index.php\/2022\/10\/21\/vortrag-10-11-2022-1800-uhr-prof-kresimir-matijevic-lateinische-inschriften-in-den-germanischen-provinzen\/ae1962_232\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/AE1962_232.jpg?fit=2544%2C1780&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"2544,1780\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"AE1962_232\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;Weihinschrift (AE 1962, 232) der Dendrophoren und Augustalen aus Frankfurt. Die Tafel war urspr\u00fcnglich an ihrem Versammlungsgeb\u00e4ude angebracht.&lt;\/p&gt;\n\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/AE1962_232.jpg?fit=300%2C210&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/AE1962_232.jpg?fit=525%2C367&amp;ssl=1\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-892\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/AE1962_232.jpg?resize=300%2C210\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"210\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/AE1962_232.jpg?resize=300%2C210&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/AE1962_232.jpg?resize=1024%2C716&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/AE1962_232.jpg?resize=768%2C537&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/AE1962_232.jpg?resize=1536%2C1075&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/AE1962_232.jpg?resize=2048%2C1433&amp;ssl=1 2048w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-892\" class=\"wp-caption-text\">Weihinschrift (AE 1962, 232) der Dendrophoren und Augustalen aus Frankfurt. Die Tafel war urspr\u00fcnglich an ihrem Versammlungsgeb\u00e4ude angebracht.<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Donnerstag, 24. November<\/strong><strong style=\"font-size: 1rem;\">\u00a02022, 18:00 Uhr<br \/>\n<\/strong>(urspr\u00fcnglich angek\u00fcndigt f\u00fcr 19. Mai 2022)<\/p>\n<p>Klassische Arch\u00e4ologie und Akademisches Kunstmuseums, R\u00f6merstra\u00dfe 164, 53117 Bonn<\/p>\n<p><em><strong>Prof. Dr. Thomas St\u00f6llner (Ruhr-Universit\u00e4t Bochum und Deutsches Bergbau-Museum Bochum)<\/strong><\/em><\/p>\n<h1><strong>Tod im Salz<\/strong><\/h1>\n<p><strong>Einblicke in eine antike Bergbaukatastrophe<\/strong><br \/>\n<strong>und in die Wirtschaftsgeschichte des antiken Persien<\/strong><\/p>\n<p>Im Winter 1993 wurden einzigartige Salzmumienfunde am Salzberg Douzlakh bei Chehrabad in der Provinz Zanjan (Nordiran) geborgen. Neue Funde 2004 und 2005 sowie interdisziplin\u00e4re und internationale Forschungen und montanarch\u00e4ologische Ausgrabungen beleuchten das dortige Salzbergwerk in der Zeit der persischen Gro\u00dfk\u00f6nige. Die Siedlungs- und Landschaftsgeschichte der Region und deren Beziehung zum Bergwerk zeigt das Funktionieren der Grube und ihre Versorgung, die Gewinnung von Arbeitskr\u00e4ften, teilweise aus weit entfernten Gegenden, und die wirtschaftliche Bedeutung der Anlage. Im Mittelpunkt der \u00dcberlegungen stehen mehrere arch\u00e4ologisch \u00fcberlieferte Grubenungl\u00fccke um 400 v.\u00a0Chr. Am Deutschen Bergbau-Museum Bochum wurde im April 2021 hierzu die Sonderausstellung \u201eDeath at Salt\u201c er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Mittwoch, 07. Dezember 2022, 18:00 Uhr<br \/>\n(Bitte beachten Sie den abweichenden Wochentag!)<\/strong><\/p>\n<p>Klassische Arch\u00e4ologie und Akademisches Kunstmuseums, R\u00f6merstra\u00dfe 164, 53117 Bonn<\/p>\n<p><strong><em>Prof. Andreas Scholl (Antikensammlung Berlin)<\/em><\/strong><\/p>\n<h1><strong>Donaria Arcis Athenarum<\/strong><\/h1>\n<p>Die Weihgeschenke auf der archaischen Akropolis in arch\u00e4ologischer und religionsgeschichtlicher Perspektive<\/p>\n<p>Auf die Athener Akropolis wurden zwischen der Zeit Solons und ihrer Zerst\u00f6rung durch die Perser (480 v.\u00a0Chr.) zahllose kleinformatige Weihgeschenke gestiftet. Diese Bronzen, Tonfigurinen und Keramikfragmente sind freilich bis heute unzureichend erschlossen. Spiegeln solche Zeugnisse allt\u00e4glicher ritueller Praxis auch gro\u00dfe Polis-Feste wie etwa die Panathen\u00e4en wider? Der arch\u00e4ologische Befund soll vor dem Hintergrund der historischen und gesellschaftlichen Entwicklung Athens betrachtet werden.<\/p>\n<p><img data-attachment-id=\"852\" data-permalink=\"https:\/\/www.av-rheinland.de\/index.php\/archiv\/vortraege-2022\/case-24-3a_acr-10510_vts\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/CASE-24-3a_ACR-10510_VTS-scaled.jpg?fit=1440%2C2560&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1440,2560\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;NIKON D700&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1317079559&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;200&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;0&quot;}\" data-image-title=\"CASE 24-3a_ACR 10510_VTS\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/CASE-24-3a_ACR-10510_VTS-scaled.jpg?fit=169%2C300&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/CASE-24-3a_ACR-10510_VTS-scaled.jpg?fit=525%2C933&amp;ssl=1\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-medium wp-image-852\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/CASE-24-3a_ACR-10510_VTS.jpg?resize=169%2C300\" alt=\"\" width=\"169\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/CASE-24-3a_ACR-10510_VTS-scaled.jpg?resize=169%2C300&amp;ssl=1 169w, https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/CASE-24-3a_ACR-10510_VTS-scaled.jpg?resize=576%2C1024&amp;ssl=1 576w, https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/CASE-24-3a_ACR-10510_VTS-scaled.jpg?resize=768%2C1365&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/CASE-24-3a_ACR-10510_VTS-scaled.jpg?resize=864%2C1536&amp;ssl=1 864w, https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/CASE-24-3a_ACR-10510_VTS-scaled.jpg?resize=1152%2C2048&amp;ssl=1 1152w, https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/CASE-24-3a_ACR-10510_VTS-scaled.jpg?w=1440&amp;ssl=1 1440w, https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/CASE-24-3a_ACR-10510_VTS-scaled.jpg?w=1050 1050w\" sizes=\"(max-width: 169px) 100vw, 169px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Folgende Vortr\u00e4ge sind f\u00fcr das Jahr 2023 vorgesehen. Die Termine werden ver\u00f6ffentlicht, sobald dies aufgrund der Corona-Pandemie wieder m\u00f6glich ist. Wir informieren Sie hier auf unserer Webseite \u00fcber weitere \u00c4nderungen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Donnerstag, 16. M\u00e4rz 2023, 18:00 Uhr c. t.<br \/>\n<\/strong>(urspr\u00fcnglich angek\u00fcndigt f\u00fcr 15. September 2022)<\/p>\n<p>Klassische Arch\u00e4ologie und Akademisches Kunstmuseum, R\u00f6merstra\u00dfe 164, 53117 Bonn<\/p>\n<p><strong><em>Dr. Bettina Tremmel (LWL-Arch\u00e4ologie f\u00fcr Westfalen, M\u00fcnster)<\/em><\/strong><\/p>\n<h1><strong>Rom auf dem Weg nach Germanien<\/strong><\/h1>\n<p>Neues zu den R\u00f6merlagern in Westfalen<\/p>\n<figure id=\"attachment_861\" aria-describedby=\"caption-attachment-861\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img data-attachment-id=\"861\" data-permalink=\"https:\/\/www.av-rheinland.de\/index.php\/2023\/02\/24\/vortrag-15-09-2022-1800-uhr-dr-bettina-tremmel-rom-auf-dem-weg-nach-germanien\/dolch\/\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Dolch-Haltern_LWL-S.-Brentfuehrer.jpg?fit=2100%2C1652&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"2100,1652\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;11&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;Stefan Brentf\\u00fchrer&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;P45+&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Dolch&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1584366289&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;LWL-Arch\\u00e4ologie f\\u00fcr Westfalen\\\/S. 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Bild LWL, Aufnahme Stefan Brentf\u00fchrer.&lt;\/p&gt;\n\" data-medium-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Dolch-Haltern_LWL-S.-Brentfuehrer.jpg?fit=300%2C236&amp;ssl=1\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Dolch-Haltern_LWL-S.-Brentfuehrer.jpg?fit=525%2C413&amp;ssl=1\" decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-861\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Dolch-Haltern_LWL-S.-Brentfuehrer.jpg?resize=300%2C236\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"236\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Dolch-Haltern_LWL-S.-Brentfuehrer.jpg?resize=300%2C236&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Dolch-Haltern_LWL-S.-Brentfuehrer.jpg?resize=1024%2C806&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Dolch-Haltern_LWL-S.-Brentfuehrer.jpg?resize=768%2C604&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Dolch-Haltern_LWL-S.-Brentfuehrer.jpg?resize=1536%2C1208&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/Dolch-Haltern_LWL-S.-Brentfuehrer.jpg?resize=2048%2C1611&amp;ssl=1 2048w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-861\" class=\"wp-caption-text\">Der Dolch von Haltern. Bild LWL, Aufnahme Stefan Brentf\u00fchrer.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Unter Kaiser Augustus geriet Westfalen in den Blick r\u00f6mischer Okkupationspolitik. Im Laufe von achtundzwanzig Jahren legte das r\u00f6mische Heer zahlreiche Truppenstandorte unterschiedlicher Gr\u00f6\u00dfe, Funktion und Dauer an, darunter das erst letztes Jahr entdeckte \u00e4lteste Marschlager von Haltern am See. Highlight des Vortrages wird sicherlich der kunstvoll verzierte Legion\u00e4rsdolch, der 2019 im r\u00f6mischen Gr\u00e4berfeld von Haltern gefunden wurde. Europaweit gibt es keine weitere derart gut erhaltene Kombination von dieser Waffe mit Scheide und dem dazugeh\u00f6rigen G\u00fcrtel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Dr. Erich Cla\u00dfen (Bonn, LVR-Amt f\u00fcr Bodendenkmalpflege im Rheinland)<\/em><\/p>\n<p><strong>Arch\u00e4ologie und Bodendenkmalpflege im Rheinland anhand aktueller Beispiele<\/strong><\/p>\n<p>Der Vortrag gibt einen Einblick in die Aufgaben und Ziele der rheinischen Bodendenkmalpflege. Beispiele erl\u00e4utern die Arbeitsweise der Arch\u00e4ologen und pr\u00e4sentieren ausgew\u00e4hlte neue Erkenntnisse zu unterschiedlichen Epochen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Professor Dr. Salvatore Ortisi (Ludwig-Maximilians-Universit\u00e4t<\/em><\/p>\n<p><strong>Rom in Germanien. Kalkriese und die Varusschlacht<\/strong><\/p>\n<p>Die Provinzialisierung des rechtsrheinischen Germanien fand im Jahre 9 n.\u00a0Chr. mit dem Untergang des Statthalters Varus und seiner Armee in der Niederlage im Teutoburger Wald ein abruptes Ende. Selbst die sp\u00e4teren verlustreichen Feldz\u00fcge des Germanicus \u00e4nderten nichts daran: Der Rhein blieb \u00fcber vierhundert Jahre die Grenze zwischen Rom und dem freien Germanien. Seit Jahrhunderten versuchen Gelehrte, den Ort der Varusschlacht zu lokalisieren. Mit der Entdeckung eines Kampfplatzes der augusteischen Zeit in Kalkriese 1987 findet die Annahme Best\u00e4tigung, der entscheidende Kampf habe n\u00f6rdlich von Osnabr\u00fcck, zwischen Wiehengebirge und Gro\u00dfem Moor stattgefunden. Der Vortrag gibt einen \u00dcberblick \u00fcber den aktuellen Forschungsstand zur r\u00f6mischen Milit\u00e4rpr\u00e4senz in Germanien und die aktuellen Forschungen auf dem Schlachtfeld.<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorschau Donnerstag, 13. Januar 2022, 18:15 Uhr Dr. Mischa Meier (Universit\u00e4t T\u00fcbingen) Anschrift: R\u00f6merstra\u00dfe 164, AVZ III, 53117 Bonn, Beginn 18.15 Uhr \u00a0 Der Untergang des R\u00f6mischen Reiches Warum der Osten \u00fcberlebt hat Warum erlebte das Ostr\u00f6mische oder Byzantinische Reich im siebten und achten Jahrhundert nicht ein \u00e4hnliches Schicksal wie das Westr\u00f6mische Reich im f\u00fcnften, &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/www.av-rheinland.de\/index.php\/archiv\/vortraege-2022\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eVortr\u00e4ge 2022\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":7,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"jetpack_post_was_ever_published":false},"jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/P99Kwc-aL","jetpack_likes_enabled":true,"jetpack-related-posts":[{"id":872,"url":"https:\/\/www.av-rheinland.de\/index.php\/archiv\/vortraege-2023\/","url_meta":{"origin":667,"position":0},"title":"Vortr\u00e4ge 2023","author":"altertumsverein","date":"Oktober 24, 2022","format":false,"excerpt":"Vorschau \u00a0 Donnerstag, den 19. Januar 2023, 18:15 Uhr KIassische Arch\u00e4ologie und Akademisches Kunstmuseum, R\u00f6merstra\u00dfe 164, 53117 Bonn Dr. des. Stefan Pircher, M\u00fchldorf im M\u00f6lltal (K\u00e4rnten) und K\u00f6ln Xanten \u2013 Gr\u00e4ber und Stra\u00dfe Bestattungen des ersten Jahrhunderts im sp\u00e4teren Stadtgebiet Ein r\u00f6misches Brandgrab des ersten nachchristlichen Jahrhunderts. Foto LVR-R\u00f6mermuseum und\u2026","rel":"","context":"\u00c4hnlicher Beitrag","block_context":{"text":"\u00c4hnlicher Beitrag","link":""},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/www.av-rheinland.de\/wp-content\/uploads\/2023\/07\/Illu-Valsgaerde-7_J.Andersson_klein.jpg?resize=350%2C200","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":412,"url":"https:\/\/www.av-rheinland.de\/index.php\/archiv\/vortraege-2019\/","url_meta":{"origin":667,"position":1},"title":"Vortr\u00e4ge 2019","author":"altertumsverein","date":"Oktober 26, 2018","format":false,"excerpt":"Donnerstag 12. 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