Verein von Altertumsfreunden im Rheinlande
 
Vorträge

 

Donnerstag, 22. Juni 2017, 18 Uhr c. t. 

Dr. Ulrich Mania (DAI Istanbul)

Hörsaal des Akademischen Kunstmuseums Bonn, Am Hofgarten 21

Antike Gymnasien als Räume eines kollektiven Gedächtnisses

Städte stellen mit ihrer Vielzahl von Gebäuden und ihrer jeweiligen Topographie ein komplexes Zeichensystem dar, das vom jeweiligen Betrachter entsprechend seines Erfahrungs-, Wissens- und Zeithorizonts ganz unterschiedlich wahrgenommen wurde. Für die Interpretation und Deutung antiker Architektur ergeben sich daraus erhebliche Konsequenzen, denn es geht nicht allein darum, die mit der Errichtung von Bauten intendierten Botschaften zu entschlüsseln, sondern auch der Frage nachzugehen, wie die Bauwerke und ihre Ausstattung von den Zeitgenossen und späteren Rezipienten wahrgenommen wurden. Ein Modell, das für die Beantwortung solcher Fragen hilfreich eingesetzt werden kann, ist die Vorstellung, dass gebaute Umwelt „Erinnerungsräume“ erzeugt, in denen sich für bestimmte Gruppen eine kollektive Identität konstituiert. In meinem Vortrag möchte ich der Frage nachgehen, was antike Gymnasien zu diesem Thema beitragen können.

 

Donnerstag, 6. Juli 2017, 18 Uhr c. t. 

Christoph Keller M.A., Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland

Vortragssaal des LVR-Landesmuseums Bonn, Colmantstr. 14-16

Cäsarius' Kloster. Heisterbach im Blick der Archäologie

Das Zisterzienserkloster Heisterbach – im Siebengebirge bei Bonn gelegen – war die Heimat des Mönchs und Schriftstelles Cäsarius. Hier fanden zwischen 2009 und 2011 umfangreiche archäologische Untersuchungen statt. Der Vortrag stellt die Ergebnisse vor, die neue Einblicke in die Entstehung und Entwicklung des Klosters geben. 

 


Donnerstag, 28. September 2017, 18 Uhr c.t.

Dr. Manuela Mirschenz (Bonn)

Hörsaal des Akademischen Kunstmuseums Bonn, Am Hofgarten 21

 

Der Rhein als europäische Verkehrsachse

Kommentar folgt


Donnerstag, 26. Oktober 2017, 18 Uhr c.t.
Dr. Ulrike Ehmig (Heidelberg)
Hörsaal des Akademischen Kunstmuseums Bonn, Am Hofgarten 21
 

Von Garum bis Farbstoff: Mediterrane Importe nach Köln im Licht der tituli dort gefundenener Amphoren

 

Keine andere Fundstelle in den nordwestlichen Provinzen des römischen Reiches hat so viele Amphorenscherben mit Aufschriften zu Tage gefördert wie jene der Stadtbahngrabung am Kurt-Hackenberg-Platz in Köln. Der Vortrag gibt einen Überblick über die Vielfalt mediterraner Produkte, die das römische Köln im mittleren 1.Jh.n.Chr. erreichten, und vergleicht die Fülle mit den Funden aus anderen Städten nördlich der Alpen. Dabei wird auch die in der Forschung noch kaum behandelte Frage diskutiert, weshalb Amphoren überhaupt in der betreffenden Form beschriftet waren.


Donnerstag, 9. November 2017, 18 Uhr c.t.
Prof. Oldenstein (Mainz)
Hörsaal des Akademischen Kunstmuseums Bonn, Am Hofgarten 21
 

Kastell Alzey und die spätrömische Rheinverteidigung

 

Kommentar folgt

 

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30.04.2009