Führungen

Führungen zum römischen Bonn

Schon in vorrömischer Zeit war der Ort des späteren Bonns besiedelt, erst durch die Eburonen und später durch die Ubier. Im Zuge der Germanenzüge wurden dann die ersten römischen Truppen in Bonn stationiert und seit 43 n. Chr. lag hier, nördlich der ubischen Siedlung, eine Legion, die mit geringen Unterbrechungen bis zum Ende des Römischen Reiches am Ort blieb. In ihrem Umfeld entwickelte sich eine Lagervorstadt mit Häusern für Familienangehörige der Soldaten und allerhand Werkstätten und Läden, die viele Zeugnisse ihres Alltagslebens hinterlassen hat.

Die meisten Fundstücke befinden sich im LVR-LandesMuseum Bonn, aber auch in der Stadt können noch einige Reste ausgemacht werden, die einen Blick auf die Römer in Bonn ermöglichen.

Seit 1994 bietet der Verein von  Altertumsfreunden der Rheinlande die Möglichkeit an, im Rahmen einer Führung diese Überreste kennen zu lernen und Näheres über ihren historischen und kulturgeschichtlichen Hintergrund zu erfahren.

Diese kostenlosen Führungen finden jeden dritten Sonntag im Monat statt und dauern ca. 2 bis 2,5 Stunden. Die Reste römischer Badeanlagen am Collegium Albertinum und des römischen Legionslagers in der Nordstadt bilden dabei Anfang und Ende der Führung. Auf dem Weg liegen das Bonner Münster mit seinen römischen Spolien, eine Reihe von Abgüssen entlang der Heerstraße sowie der römische Hafen am Rheinufer.

 

Treffpunkt: 15 Uhr am Collegium Albertinum, Adenauerallee 17-19

Die Termine für 2018:

22. April – Willée
20. Mai – Willée
17. Juni – Stracke
15. Juli – Stracke
19. August – Willée
9. September (Tag des offenen Denkmals) – Stracke / Willée