Verein von Altertumsfreunden im Rheinlande

 

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Donnerstag, 22. Juni 2017, 18 Uhr c. t. 
Dr. Ulrich Mania (DAI Istanbul)
Hörsaal des Akademischen Kunstmuseums Bonn, Am Hofgarten 21

 

Antike Gymnasien als Räume eines kollektiven Gedächtnisses
Städte stellen mit ihrer Vielzahl von Gebäuden und ihrer jeweiligen Topographie ein komplexes Zeichensystem dar, das vom jeweiligen Betrachter entsprechend seines Erfahrungs-, Wissens- und Zeithorizonts ganz unterschiedlich wahrgenommen wurde. Für die Interpretation und Deutung antiker Architektur ergeben sich daraus erhebliche Konsequenzen, denn es geht nicht allein darum, die mit der Errichtung von Bauten intendierten Botschaften zu entschlüsseln, sondern auch der Frage nachzugehen, wie die Bauwerke und ihre Ausstattung von den Zeitgenossen und späteren Rezipienten wahrgenommen wurden. Ein Modell, das für die Beantwortung solcher Fragen hilfreich eingesetzt werden kann, ist die Vorstellung, dass gebaute Umwelt „Erinnerungsräume“ erzeugt, in denen sich für bestimmte Gruppen eine kollektive Identität konstituiert. In meinem Vortrag möchte ich der Frage nachgehen, was antike Gymnasien zu diesem Thema beitragen können.


Bonner Jahrbücher 214, 2014

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30.04.2009